Christian Breitenstrom vom SOC-Dienstleister uneedsecurity definiert die grundlegenden Hausaufgaben beim Aufbau eines Systems zur Angriffserkennung und beschreibt aus der Praxis die Herausforderungen von KMUs bei der OT-Sicherheit.Für Deutschland wünscht er sich eine staatliche Förderung für OT-Sicherheit nach dem Prinzip des Singapur-Modells. Darüber informiert uneedsecurity auch regelmäßig unter https://www.uneedsecurity.com/blog .
Keywords SOC, Angriffserkennung, NIS2, Singapur-Modell, SzA, Angriffsfrüherkennung, Asset Inventory, Netzplan, Messen-Steuern-Regeln
Gut gesagt In SMEs versucht man, sich zu behelfen und einmal pro Tag eine Mail zu schicken, ob sich da irgendwie was ereignet hat. Das trifft es natürlich nicht, das geht daran vorbei.
Ohne Fachkraft vor Ort steht das System zur Angriffserkennung einmal konfiguriert einfach im Betrieb herum. Das ist quasi nutzlos.
Für einen vernünftigen Netzplan reicht nicht nur einfach so ein Blockschaltbild mit einer Firewall drin.
Die wichtigsten Hausaufgaben für OT-Sicherheitverantwortliche sind Netzplan, Asset Inventory und die Messen-Steuern-Regeln-Pyramide.
Eine fehlende Förderung führt zum Beispiel in öffentlichen Ausschreibungen dazu, dass die Preise und damit die Qualität der Umsetzung gedrückt werden. Und dann kann ich mir das Ganze gleich sparen.
Kapitel 00:00 Einleitung
03:14 Preisvorstellungen für OT-Sicherheit in KMUs
05:51 Lösungsansätze für OT-Sicherheit in KMUs mit limitiertem Budget
07:50 Das Prinzip “Sektor-CERT”
08:50 Minimale Anforderungen an ein Sektor-CERT
10:56 Asset Inventory als Voraussetzung eines SzA
12:00 Messen-Steuern-Regeln-Pyramide zur Einschätzung der Kritikalität von OT-Systemen
13:40 Fachkräftemangel in der OT-Sicherheit und CISO as a Service
17:43 Schritte zum Asset Inventory und Netzplan
19:35 Wünsch-dir-was
20:54 Erste Schritte für kleine Stadtwerke zum SzA
21:55 Warum OT-Sicherheit staatliche Förderung nach dem Singapur-Modell braucht
23:42 Wo findet Ihr weiterführende Informationen zu OT-SOCS und zum Singapur-Modell?